
Neurodermitis
Nun zu
einem Thema das fast jeden Zweiten Menschen belastet.
Mein 6 jähriger Sohn hat Neurodermitis seit dem Säuglingsalter.
Anfangs war es nur Milchschorf , der aber immer hartnäckiger
wurde und und sich dicke Krusten bildeten. Als ich begann
Kuhmilch zuzufüttern, kamen seine Juckattacken, die so
schlimm wurden, das er sich ständig fleischig kratzte.
Der Arzt stellte dann eben Neurodermitis fest. Mich traf
es sehr, weil ich Kinder mit dieser Hautkrankheit kannte.
Die
atopische kunstitutionelle Neurodermitis ist eine Krankheit, die
insbesondere am Hautorgan zur Geltung kommt. Dabei tritt sie häufig
vergesellschaftet mit Asthma und Heuschnupfen, sowie anderen
Erscheinungen - etwa Allergien, Unverträglichkeiten oder anderen
Besonderheiten - auf. Die Anlage zur Neurodermitis, zur Atopie, wird
vererbt. Bei mehr als 3 Prozent der Bevölkerung kommt es zur
Ausprägung der Erkrankung
Die Bezeichnung Neurodermitis weist auf die Hautentzündung
( Dermitis) sowie auf eine bereits vor 100 Jahren erkannte
Beteiligung des Nervensystems und der Psyche (Neuro) hin.
Die
Behandlung der Neurodermitis durch den Hautarzt ist vielschichtig,
und muss dem jeweiligen Krankheitsbild individuell angepasst werden.
Man unterscheidet bei der dermatologischen Neurodermitisbehandlung
die externe von der systemischen Therapie. Extern bedeutet äußerliche
Behandlung der Haut mit verschiedenen Substanzen, systemisch nennt
man den Einsatz von Tabletten, Tropfen oder Injektionen.
Kortison
wirkt entzündungshemmend und juckreizstillend. Kortison besitzt jedoch
bei hochdosierter und sehr langer Anwendung auch unerwünschte
Nebenwirkungen, zu denen Hautverdünnung, das Brüchigwerden der haut,
Entstehung von Hautdehnungsstreifen, Förderung von Hautinfektionen,
und die sogenannte Kortisonakne gehören. Die Nebenwirkungen
treten aber erst bei längerer Anwendung auf. Wegen der möglichen
Nebenwirkungen wendet man Kortison nur so kurz wie möglich an,
unter Umständen sogar überhaupt nur einmal. Wichtig ist - Die
Anwendung von Kortison - und besonders die äußerliche- ist als
eine wesendliche Hilfe anzusehen, man darf dieses Mittel nicht prinzipiell
ablehnen.
Meinem
Sohn helfen Umschläge und Verbände sehr gut. Sie lindern den Juckreiz.
Besonders in der Nacht hilft es meinem Sohn beim Einschlafen.
Vorsicht mit übereiferten eincremen. Man sollte die Haut nicht zu überfetten.
Damit Ihr Euch ungefähr
vorstellen könnt, wie sich diese Hautkrankheit
bei meinem Sohn zeigt, habe ich Zwei Fotos für Euch.
Hab meinem Sohn versprochen das ich nur diese zwei ins netz gebe.
Aber ihr könnt Euch vorstellen wie er am ganzen Körper aussieht.
Zwar nicht immer aber wenn er einen argen Schub hat,
kann er so aussehen- leider.


Für diese Wunde verwendeten wir
schon Antibiotika
die aber rasch half. Zur Zeit ist es nicht mehr so schlimm,
weil wir eben schon die richtige Medizin haben, und
schon vorsorgen können.