Seit ich denken kann, interessiere ich mich sehr für Vampire.
Hier habe ich die Geschichte und einige hübsche Bilder für Euch.
Mein größter Wunsch wäre mal einen Vampir zu treffen

 

 

Der erste Teil dieser neuen Rubrik widmet sich dem Vampirmythos, der zweite Teil befasst sich mit dem Blut im Allgemeinen. Beide Themen passen gut zueinander, weil sich um den roten Lebenssaft viele Mythen ranken.....Vampirlegenden basieren beispielsweise auf Blut !

Ein Vampir ist ein untoter Mensch. Das bedeutet, der Körper ist fast vollständig leblos.  Auch die Bezeichnung kommt von den Magyaren, die “Wampyr” oder “Vampyr” sagten. Vermutlich drangen die Vampire aus dem Nahen Osten auf der Suche nach frischem Blut dort ein. Die 
schnelle Entwicklung der 4 Transportmittel während des letzten Jahrhunderts machte es den Untoten möglich, sich in aller Welt auszubreiten.

 

Vampire brauchen Blut, um zu existieren. Sie werden sonst immer schwächer, bis sie in einen, dem Tode ähnelnden Schlaf fallen. Eine Theorie besagt, dass sie das Blut in Energie umwandeln, mit der sie unter anderem die Körperfunktionen steuern können, aber auch in mystische Energie, die den Sterblichen versagt blieb. Blut ist ihre Existenzbasis. In der Bibel findet man folgendes: (Levitikus - Schlachtungen und Blutgenuß-17, 14) “Denn das Leben aller Wesen aus Fleisch ist das Blut, das darin ist. Ich habe zu den Israeliten gesagt: Das Blut irgendeines Wesens aus Fleisch dürft ihr nicht genießen; denn das Leben aller Wesen aus Fleisch ist ihr Blut. Jeder, der es genießt, soll ausgemerzt werden”.

 

Die Anzeichen von Vampirismus kann man leicht erkennen. Es bietet sich an, bei Tage das Grab oder die Gruft zu öffnen, weil der Untote zu jener Zeit schläft. Dann muss der Leichnam untersucht werden. Ein Vampirleichnam sieht auch nach Jahrhunderten noch wie ein gesundes menschliches Wesen aus oder zeigt zumindest keine Anzeichen von Zerfall. Hat er seit einiger Zeit kein Blut zu sich genommen, so ist der Vampir blas und sein Körper kalt. Hat er sich erst kürzlich sattgetrunken, so sind die Wagen rosig und die Lippen rubinrot, das Haar ist voll und glänzend und sein Körper etwas erwärmt. Sollte er sogar die Augen öffnen, wird er den Untersuchenden mit einem hypnotischen Blick anstrahlen, aus dem kühle Klugheit spricht. Man muss an dieser Stelle darauf hinweisen, das Vampire ihre Ruhestätte wechseln können, indem sie während der Nacht reisen und ihren Sarg transportieren oder eine völlig neue Ruhestätte suchen. Es soll auch vorgekommen sein, das sich einige untote bei langen Reisen einfach in die Erde eingruben, um so dem Licht zu entfliehen..

Die Fähigkeiten der untoten sind umstritten. Die Menschen haben nämlich im Laufe der Zeit,
 um ihre Erzählungen auszuschmücken und es noch unheimlicher zu machen, viele Dinge einfach
dazuerfunden. So sei es hingestellt, ob Vampire sich in Nebel auflösen können, sich in Fledermäuse
oder andere Tiere der Nacht verwandeln können, Gedanken lesen können, fliegen, oder vielleicht
Sterbliche sogar hypnotisieren. Auf jeden Fall sind ihre Wahrnehmungsfähigkeiten geschärfter als die des Menschen. Ihre Sinnesorgane reagieren intensiver auf die Umwelt. So können sie auch in tiefer Dunkelheit sehen, hören Dinge, die weit entfernt sind, oder riechen ihre Opfer schon lange, bevor sie in deren Nähe sind. Auch die Körperkraft der untoten nimmt zu. Die Bewegungen der Vampire
können so schnell werden, das Normalsterbliche ihnen kaum folgen können.  Außerdem können sie unter Wasser atmen und ihre Wunden heilen von selbst. Utopischer und schon fast humorvoll klingen jedoch folgende Erzählungen:

Vampire können sich nicht im Spiegel sehen, Vampire müssen zwanghaft Knoten lösen, sie haben keinen Schatten, ihre Gliedmaßen wachsen komplett wieder nach oder sie müssen zwanghaft Blumensamen aufsammeln, welche zerstreut am Boden liegen. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich also die wahren Fakten und die erfundenen Hirngespinste vermischt. Fest steht, der Vampir ist mächtiger als der Mensch !

  1. Nun, auch zu diesem Thema scheiden sich die Geister. So kann man z.B. sofort widerlegen, Vampire hätten Angst vor Kreuzen. Wenn man sich mit untoten beschäftigt, wird einem schnell klar, das es purer Unsinn ist, denn Vampire lieben Friedhöfe und dort stehen unzählige Kreuze an den Gräbern. Wenn man sich die Menschen betrachtet, kommt man schnell zu dem Gedanken, das sie mal wieder Schutz in ihrem Glauben gesucht haben. So könnte es gewesen sein, dass sie sich den christlichen Glauben als Waffe gegen das Böse gewählt haben. Aber fest steht, Kreuze können keine Vampire vertreiben. Ein weiteres Artefakt aus dem Bereich Glauben ist das Weihwasser. Ohne religiöse Gefühle verletzen zu wollen, scheint auch das eher eine Wunschwaffe der Christen zu sein. Weitere Theorien der Abschreckung sind der Gebrauch von Knoblauch und sogar das Anlegen eines ganzen Vampirgartens. In jenem müssen vorhanden sein: Wildrosenbüsche, Knoblauch, Eisenhut, Schierling und Wermut. Angeblich hassen die untoten den Geruch dieser Pflanzen und halten sich davon fern.

Sehr weit verbreitet ist der Holzpflock als Waffe. Dieser muss dem Vampir durchs Herz gestoßen 
werden. Doch auch beim Holzpflock unterscheiden sich die Erzählungen. In einigen Aufzeichnungen 
reicht es dem Verfasser, dem Vampir den Pflock durchs Herz zu stoßen, in anderen Publikationen 
jedoch muss man den Untoten damit am Sarg festnageln, dann mit Mohnsamen bestreuen, ihn fesseln 
und zum Schluss noch einen Dornenbusch auf den Sarg legen, damit der Vampir die ewige Ruhe findet.
 Enthauptung der Wesen der Nacht ist eine weitere Möglichkeit, um sicher zu gehen, sie zu vernichten. 
Die natürlichen Feinde der Vampire sind Feuer und Tageslicht. Beides kann für sie tödlich sein, 
allerdings spielt dabei die Stärke ihrer Macht noch eine zusätzliche Rolle.

Nun, es gibt die Bluttaufe. Bei dieser Taufe trinkt der Vampir,  wie bekannt, das Blut seiner Beute. Bevor diese jedoch den Tod erleidet, bietet der Untote dem Sterbenden an, sein Blut zu trinken. Der Sterbliche trinkt also nun jenes Blut und spürt schon die ersten Veränderungen. Er fühlt sich schwerelos, kräftig und spürt evt. einen Hauch von erotischen Gefühlen. Der Drang nach Blut in ihm wird stärker, sodass  der Vampir ihn meist zwingen muss, von ihm abzulassen. Danach schwinden für einige Zeit die positiven Empfindungen und weichen dem Schmerz. Der neue Vampir fällt meist sogar erschöpft in einen Schlaf. Sobald er wieder erwacht, sieht er die Welt mit anderen Augen. Leblose Gegenstände scheinen ihm lebendig, er hört, sieht und riecht besser und ein, noch nie da gewesener, unwiderstehlicher Durst ruft ihn. Der Durst nach dem lebenden Wein, dem Blut. Hat er sein erstes Opfer gefunden, dessen Herzschlag gespürt und dieses Leben in sich eingesogen, fühlt er die Macht, welche in ihm steckt. Euphorisch entdeckt er seine neuen Fähigkeiten. Der Vampir ist geboren.

Eine andere Theorie, die besagt, der Vampirismus gelange durch eine Art Virus in den Blutkreislauf der Opfer und infiziere sie so, wird als falsch angesehen. Früher sahen Gelehrte den Vampirismus oft als eine Art “Übertragender Krankheit” an, doch da die untoten eher mächtiger werden, ist “Krankheit” wohl die falsche Bezeichnung. Ein Virus, das Menschen zu Vampiren mutieren lässt, wurde jedenfalls niemals nachgewiesen.

Es gibt auch Kulturen, in denen es heißt, die “dunkle Gabe” müsse nicht von einem, schon vorhandenen Vampir weitergegeben werden, sondern sie trete nach dem Tode der Person von selbst ein, wenn diese beispielsweise zu Lebzeiten als Verbrecher oder Mörder galten, Todsünden begangen hatten, schon zu Lebzeiten als Hexen oder Zauberer verschrien wurden, sie unehelich oder an Unglückstagen geboren worden waren, Selbstmord begingen, sich als Christen zum Islam bekehren ließen, exkommuniziert wurden oder ihre Sterbenssakramente nicht empfangen hatten. Man sieht hier wieder ganz deutlich die religiösen Einflüsse bei den Menschen, welche deren Leben zu jener Zeit sehr stark prägten. So ist es doch eher sehr unwahrscheinlich, das Vampire durch die letzteren Punkte nach ihrem Tode von selbst erwachen. Wahrscheinlich ist einzig und allein die Bluttaufe ursächlich dafür, neue Vampire hervorzubringen.

Woher kommen sie ? Ja, auch dazu gibt es mehr als nur eine Antwort. Die Legende gibt es wohl schon seit Beginn der Menschheit. Sie ist in Tausenden Kulturen auf allen Kontinenten vorhanden. Es gibt deutliche Unterschiede in den Berichten und Erzählungen, doch eines haben alle Vampire gemeinsam: Sie sind Kinder der Nacht und trinken Blut ! Ob im alten Ägypten, im Orient, bei den Urvölkern des Regenwaldes oder in Europa. Der Untote wandelt überall.  Interessant ist z.B. die Vermutung, das Grabbeigaben (welche, wie man weiß, für das Leben im Jenseits bestimmt waren) dazu dienten, das der Verstorbene nicht wiederkehrt. Also eine Art Besänftigung. So kommen wir kurz zu den “Wiedergängern” oder “ Nachzehrern ”. Wiedergängertum wurde gesehen als:

Wiedergänger konnten auch als Geistwesen, also körperlos, in Erscheinung treten (man sieht eine Ähnlichkeit zum Poltergeist). Das die Menschen schon in grauer Vorzeit Wiedergänger fürchteten, zeigen archäologische Grabfunde. Hockerleichen mit abwärts gerichtetem Ge- sicht, geköpfte Skelette oder Schädel, in denen Nägel steckten, werden von den Wissenschaftlern als Vorkehrungen und Abwehrmaßnahmen gegen Wiedergänger gedeutet. Die Furcht vor untoten, Geistern und Dämonen mit vampirischen Gelüsten zieht sich wie ein roter Faden quer durch alle Zeiten, Kulturen und Kontinente.

Ein weiteres Beispiel: Im antiken Griechenland fürchtete man sich vor den gespenstischen “Lamien”. Sie stammten von Lamia, der Geliebten des Göttervaters Zeus ab. Von Zeus` eifersüchtiger Ehefrau Hera in den Wahnsinn getrieben, tötete Lamia ihre eigenen Kinder. Seitdem zog sie in schlaflosen Nächten umher und raubte anderen Müttern deren Kinder oder verführte arglose Jünglinge, um deren Blut zu trinken und Fleisch zu verspeisen. Zwei weitere vampirische Wesen aus Griechenland sind die “Empusen”, die ihre Gestalt verändern konnten, und die “Striges”, dämonische Mensch-Vogel-Wesen. In Osteuropa wütete der “Taxim”. Eine Bezeichnung für umherwandelnde Tote bzw. lebende Tote. Üblicherweise findet ein solcher Mensch immer einen Weg aus seinem Grab, denn er ist dazu bestimmt, sich wegen einer, während seiner menschlichen Existenz erlittenen, Untat zu rächen. Es besteht ein großer Unterschied zwischen einem solchen lebenden Toten und einem normalen Gespenst. Letzteres erscheint in einer schattenhafter oder sogar durchsichtigen Gestalt. Ein Taxim hingegen sieht so grässlich aus, wie nur ein Mensch aussehen kann, der schon eine zeitlang begraben war. Ihm geht ein Gestank von Fäulnis voraus und warnt so vor seiner Nähe.

 Und noch ein paar kleine Beispiele:

In Indien erzählte man sich von den blutgierigen “Gandharven” und “Pisachas”, die schlafende 
Frauen heimsuchten. Der armenische Berggeist “Daschnavar” soll einsamen Wanderern aufgelauert
 und ihnen
Blut aus den Fußsohlen gesogen haben. Auch die “Ovenguas” aus Neu-Guinea, die 
“Dayaks” auf  Borneo und der “Giang Shi” in China waren
bluttrinkende Dämonen. Die Inka - 
Indianer kannten die “Canchus” oder “Pu- mapmicuc”, die Schlafenden das
Blut abzapften, um 
deren Lebenskraft zu erlangen und dem Teufel zu huldigen.

Ein sehr verbreiteter Ur - Vampir ist Lilith. Sie ist die Königin der Nacht, bekannt auch als “Lili” oder “Lilu”, was “Ungeheuer der Nacht” bedeutet. Jehova schuf sie aus dem Schlamm als erste Frau Adams, doch bei der Herstellung ihrer Seele machte er einen Fehler, und sie gebar nur böse Geister. Schließlich verließ sie Adam, um sich mit dem Satan zu verbinden, und Jehova schuf an Lilith`s Stelle Eva aus einer Rippe des Adam. Lilith war eine Frau von nie vergehender, aber Unheil bringender Schönheit. Doch diese Schönheit wurde verdorben durch die rauen , schwarzen Haare, die ihre ansonsten makellosen Beine bedeckten. Darüber schämte sie sich so sehr, das sie sie immer versteckt hielt. Entdeckte ein Mann die Wahrheit, war es für ihn zu spät, sich von dieser Verunstaltung abhalten zu lassen. Vermutlich ist Lilith der Ur - Vampir, der seinen Fluch jahrhundertlang von einem Unglücklichen an den Nächsten weitergab. Sie hielt entweder ein aus Blut bestehendes Festmahl oder verführte schlafende Männer zu einem nächtlichen Geschlechtsverkehr mit ihr.

 Woher kommt eigentlich der Name “Dracula” ? Nun, die historische Figur Vlad Tepes gab es auf alle 
Fälle wirklich. Er war ein Kriegsherr auf dem Gebiet des heutigen Rumäniens, im Kampf gegen die 
Türken. Er liebte es, seine Opfer zu quälen, spießte sie auf Holzpfählen auf oder benutzte sie als lebende 
Fackeln. Man sagt ihm auch nach,
Blut getrunken zu haben. Vlad Tepes war im Krieg ein sehr
erfolgreicher Mann. 1477 verstarb er jedoch und hinterließ zwei Theorien über seinen Tod. Eine sagt, er 
sei im Kampf gefallen, eine andere, er sei von Meuchelmördern im Hinterhalt getötet worden. Die 
Legende, man habe ihn enthauptet, seinen Kopf konserviert und diesen so Sultan Mechmed II übergeben,
 scheint unwahr, da man 1853 das Grab ein letztes Mal öffnete und der Schädel vorhanden war. Allerdings 
wird an dieser Stelle nicht auf die ganze Geschichte von Vlad Tepes bzw. Vlad Dracul (Dracul = Drache)
eingegangen, es würde zu weit führen.


1897 schrieb der Autor Bram Stoker den Roman “Dracula” . Er nahm sich den Kriegsführer aus den Karpaten als Romanfigur und machte ihn zu einem Vampir. Vielleicht wollte er sein Buch dadurch interessanter machen, da es die Hauptperson wirklich gegeben hatte, vielleicht glaubte er aber auch den Erzählungen transylvanischer Bauern, die ihren Herren selbst für einen Vampir hielten. Jedenfalls erweckte Bram Stoker mit seinem Buch die Vampirgeschichten zu neuem Leben.

Fünf Jahre, bevor Bram Stoker sein Buch veröffentlichte, nämlich 1892, wurde das letzte bekannte Ritual durchgeführt, um einen Vampir zu vernichten. Ein Jahrhundert zuvor war der Glaube an Vampirismus in Europa an seinem Höhepunkt angelangt. 1730 bis 1735 war in einigen Gebieten Europas nur noch von Vampiren die Rede. Je mehr Leichen man aus den Gräbern zog und verbrannte, desto mehr Vampire tauchten auf ! Es begann eine Massen - Gräberöffnung ! Die damaligen Opfer der Vampire wiesen folgende Symptome auf: Nächtliches Hochschrecken, Atemnot - Attacken, panische Angst, Fieber tiefe Erschöpfung, rasendes Siechtum und ein qualvoller Durst ! Ein Phänomen, welches immer wieder auftauchte: Die Opfer hatten die Vorstellung, verfolgt zu werden oder jemand würde ihre Lebensenergie rauben, sich nachts an ihrem Hals zu schaffen machen. Nach dem Wahn der Personen folgte 24 Stunden lang totale Erschöpfung, dann der Tod !

Eine bekannte Gräberöffnung ist die von Peter Plogojowiz aus einem kleinen Dorf in Rumänien. Es kamen extra Gelehrte aus Wien, um dem Geschehen beizuwohnen - die Öffnung des Grabes. Zuvor hatten neun Zeugen berichtet, Peter Plogojowiz nach seinem Tode nachts gesehen zu haben, wie er herumschlich.. Sogar seine Frau berichtete, er sei gekommen und hätte seine Schuhe verlangt. Alle neun Zeugen starben später an den typischen Symptomen von Vampirismus, wie oben beschrieben. Nach dem Öffnen des Grabes kamen die Beteiligten zu folgendem Ergebnis: Der Leichnam zeigt kaum Verwesungsspuren ! Fingernägel gewachsen ! Unter alter Haut schien sich neue gebildet zu haben ! Das früher schmale Gesicht von Peter wirkte nun voll ! Alle Einheimischen am Grabe waren sich zur Verwunderung der österreichischen Gelehrten einig: Dem Leichnam muss sofort ein Pflock ins Herz getrieben werden ! Bei der Pfählung spritzte dem Körper Blut aus Mund und Ohren ! Immer wieder wurden um 1730 Tausende Gräber geöffnet. Immer wieder fanden die Menschen Leiber, die nicht verwest waren, frisch aussahen ! Teilweise war sogar ein Schmatzen aus dem Munde zu hören! Unzählige Leichen wurden geköpft, gepfählt oder verbrannt. Die Massen waren wie im Wahn!

1755 unterzeichnete Maria Theresia, die Kaiserin Österreichs, einen Vampirerlass. Dem Volk wurde vorgeschrieben, die Gräber zu ver- schonen und der Totenschändung ein Ende zu setzen. Papst Benedict, (1675 - 1758) der seit 1740 im Amt gewesen war, war ein Gelehrter und Förderer der Naturwissenschaften, verachtete, wie die Kaiserin, den Aberglauben und antwortete mal belustigt: “Es ist zweifellos die große Freiheit Polens, die euch das Recht gibt, nach eurem Hinscheiden spazieren zu gehen. Hier (in Rom), ich bekenne es, sind unsere Toten ebenso ruhig wie schweigsam”.

Die Wissenschaftler von heute sehen in den früheren Opfern des Vampirismus Krankheiten wie Pest oder Tuberkulose. Während die Kranken starben, wurden sie mager und halluzinierten. Nach deren Tod blähten sich die Körper durch Fäulnisgase auf, und verliehen den Verstorbenen so ein wohlgenährtes Aussehen. Die Fäulnisgase sollen ebenfalls daran schuld sein, das Blut aus den Körperöffnungen floss. Die frische Haut, welche unter der alten zum Vorschein kam, war die Lederhaut. Und für die starke Verbreitung der Krankheiten gibt es folgende Erklärung:

Bei der Öffnung der Gräber wurden die Erreger wieder freigesetzt, die sich viele Jahre im Grab halten konnten. Auch Milzbrand könnte eine jener Krankheiten gewesen sein. bei einigen Ritualen, z.B. wurde das Herz des Vampirs verspeist. So gelangte die Krankheit in die Körper der Menschen oder durch schlichten Körperkontakt zur Leiche bei den Ritualen. Jedoch können sich auch die Wissenschaftler nicht genau sicher sein, was die Ursache war............Einige Fragen wurden bis zum heutigen Tage nicht geklärt...........!!!

Der Webmaster:

Leider ist die Info über den (nicht ganz ernstzunehmenden) Vampirbeitrag nicht auf meinem Mist gewachsen. Hier bedanke ich mich ganz herzlich bei Crazymelle (Melanie), von deren Seite ich den Text entnahm. Die hat ihn wiederrum von Elisabeth, und die hat ihn von.......?? Ich hoffe jedoch, der Beitrag hat Euch gefallen.