Wenn Sie schwanger werden wollen....


Wenn Sie und Ihr Partner sich dazu entschließen, Nachwuchs zu bekommen, hören Sie mit Ihrer Verhütungsmethode auf und gehen das Ganze so entspannt wie möglich an.

Die Zeit können Sie nützen um ein, für die Schwangerschaft empfohlenes folsäurehältiges Vitaminpräparat einzunehmen. Eine ausreichende Versorgung der Mutter mit Folsäure vor der Empfängnis vermindert nachweislich das Risiko einer Spaltbildung (offener Rücken, Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalte, Anencephalus) beim Kind.

Auch wenn Sie unmittelbar nach Absetzen Ihrer Verhütung oder auch noch während einer Pilleneinnahme schwanger werden, brauchen Sie sich keine übertriebenen Sorgen zu machen. Es gibt keine Hinweise auf eine erhöhte Fehlbildungsrate beim Kind, wenn die Verhütung am Beginn der Schwangerschaft noch fortgeführt worden ist.

Die natürlichen Methoden zur Empfängnisverhütung sind bei Kinderwunsch gut geeignet, um die befruchtungsfähigen Tage herauszufinden. Mit der Führung eines Zykluskalenders, eventuell mit Temperaturmessung, können Sie den Zeitpunkt Ihres Eisprungs bestimmen, ein Gefühl für die hormonellen Veränderungen in Ihrem Körper entwickeln und eine Befruchtung besser "planen". Sie sollten sich aber nicht zu sehr unter Druck setzen. Stress und seelische Anspannung stehen einer Schwangerschaft entgegen. Oft hat ein entspannter Urlaub oder der Einzug eines Haustiers mehr zur Fruchtbarkeit beigetragen als eine ausgeklügelte Therapie.

Wenn Sie ein Jahr lang ungeschützten Verkehr hatten und keine Schwangerschaft eingetreten ist, sollten Sie daran denken eine Sterilitätsabklärung durchführen zu lassen. Wie eine solche bei uns in der Ordination abläuft erfahren Sie hier.

© Dr. Walter Paulik 2002-2006

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