
Chemische Verhütungsmittel gibt es in Form von Gels, Cremen und Zäpfchen. Sie müssen etwa 10 Minuten vor dem Verkehr eingeführt werden, verändern das Scheidenmilieu, bilden einen zähen Schleim vor dem Muttermund und lähmen die eindringenden Spermien. Da die Sicherheit sehr gering ist, ist die alleinige Anwendung nicht zu empfehlen. Sinnvoller ist eine Anwendung gemeinsam mit Barrieremethoden wie dem Kondom oder dem Diaphragma. Dabei muss aber darauf geachtet werden, dass das entsprechende chemische Verhütungsmittel auch für eine solche Anwendung geeignet ist (und nicht beispielsweise den Gummi des Kondoms angreift.)
© Dr. Walter Paulik 2002-2006
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