

Die größte Macht über unser Leben
finden wir doch in uns selbst: |
Auf dieser Seite stammen alle Zitate und Gedichte aus meiner Feder!
Meine
Texte können gerne kopiert werden. Wenn bei den betreffenden
Zeilen mein ©-Zeichen angeführt ist, © Hubert Hirsch - Poetische Tagträume |
Hintergrundmusik: Fantasie (Johann Sebastian Bach)
Religion? - Zu viele Worte! |
WennWenn wir Waffen
brauchen, Wenn wir die
Natur zerstören, Wenn wir dem
zujubeln, der sich besser verkauft, Dann werden
uns unsere Kinder, © 2000 Hubert Hirsch - Poetische Tagträume |
AbendEin Tag neigt
sich dem Ende, Hab' ich auch
vor lauter Wolken Ein paar Tropfen
lang Langsam wird
mir ziemlich kühl. © 2000 Hubert Hirsch - Poetische Tagträume |
Der See der Stille Bei unserer
Vereinigung im Garten der Liebe Erst liegt er
da in Erhabenheit Dann wieder
kräuselt der Wind seine Wellen Am Tag blinzelt
er uns verschmitzt © 2000 Hubert Hirsch - Poetische Tagträume |
Von der Ewigkeit Es treiben die
Wolken vorbei Geboren aus
dem ewigen Meer Und wenn das
Meer einmal verdampft ist © 2000 Hubert Hirsch - Poetische Tagträume |
Der Löwe Der Löwe
ist kein schlechter Mensch Wir sollten
danach trachten Wo Mensch und
Bestie im Einklang leben © 2000 Hubert Hirsch - Poetische Tagträume |
Von der Offenheit Sie ist getrieben
vom Druck zur Selbstverwirklichung Sein Egotrip
ist eine Einbahnstraße in eine Sackgasse Denn es gibt
viele Wege mit vielen Türen ins andere Zimmer © 2000 Hubert Hirsch - Poetische Tagträume |
Dein erhobener Zeigefinger So völlig
zurückgeworfen auf mich selbst Jedes meiner
Worte eine Knospe meiner Seele Das alte Schulgebäude
schließt jetzt seine Pforten Was habe ich
nicht alles von meinen Visionen und Träumen Nur um jetzt
zu erkennen, wie treffend mein Empfinden ist Ich spüre
die Kraftlosigkeit von mir weichen Es ist schon
eine verwirrende Mischung Das Leben ist
Liebe - und keine Frage von Schuld © 2000 Hubert Hirsch - Poetische Tagträume |
Leben für die Galerie Ich bin es müde,
mich zu beweisen © 2000 Hubert Hirsch - Poetische Tagträume |
Gescheit? - Gescheiter - Gescheitert! |
Die kosmische Schule Die Schule des
Lebens kennt keinen Stundenplan © 2000 Hubert Hirsch - Poetische Tagträume |
Am Brunnen
der Lust Such ihn auf,
diesen Brunnen der Lust Nun reich mir
einen Becher In aller Seligkeit
erblicken wir das Paradies Geht der süße
Saft dann mählich zur Neige © 2000 Hubert Hirsch - Poetische Tagträume |
Mittagssonne Dem Morgennebel
bist du entstiegen Immer weiter
steigt die Sonne empor Später
wird sie mählich gegen Westen sinken Wie die vergangenen
Tage dich lehrten © 2000 Hubert Hirsch - Poetische Tagträume |
Marie Am Morgen war
der Weg noch klar Der Pfad ist
verschlungen und von Dornen gesäumt Der Blitz, der
uns schon am Morgen traf Trotz des Gewitters
ist es hier noch immer schwül Als Kind der
Sterne wurdest du hierher verweht Marie, du bist
von edlem Blut und großem Wert Deinen Engeln
und uns schenkst du dein Leben Oh Marie, lässt
auch den Fluss du noch fließen © 2000 Hubert Hirsch - Poetische Tagträume |
Ich Ich habe tiefe
blaue Augen Auf der Suche
nach dem Edlen und dem Feinen Ich suche das
Strahlen und die Güte Sanfte Musik
und tiefgründiger Text können mir Unabhängigkeit
vermittelt ein Gefühl von Freiheit Unrecht machte
als Kind meinen Zorn oft jäh Die Energie
der Masse ist mir nicht geheuer Ich liebe unfrisiertes
Haar Manchmal, wenn
ich unentschlossen bin Ich liebe Seide Ich trinke Tee
vom Fenchel Ich bin Poet © 2000 Hubert Hirsch - Poetische Tagträume |
Wieder Kind sein Lasst uns Räder
schlagen im Löwenzahn Lasst uns wieder
einmal weinend lachen Lasst durch
unserer Herzen Licht Lasst uns doch
wie Kinder sein © 2000 Hubert Hirsch - Poetische Tagträume |
Wiener Blut Sonnenaufgang
im Flachland - fantastisch Der neidvolle
Himmel lässt ihn nur kurz gewähren © 2001 Hubert Hirsch - Poetische Tagträume |
Waldspaziergang Deine Spuren
im Schnee ganz sachte verwehen In aller Stille
schließt du Freundschaft mit Rehen Du spürst
die Natur und beginnst zu verstehen © 2001 Hubert Hirsch - Poetische Tagträume |
Dankgebet Danke für
die Stille Danke für
die Sonne © 2003 Hubert Hirsch - Poetische Tagträume |
Lebenslauf Alles schon
gesagt Zug der
Zeit versäumt Alles längst
gewusst © 2003 Hubert Hirsch - Poetische Tagträume |
Geträumt: Kettenformationsgruppenvorschlag |
Jeder
ist seines Glückes Schmied Es ist ein faszinierender Gedanke, dass wir für alles, aber auch wirklich alles, selbst verantwortlich sind. Die wesentlichen Elemente des Seins wie Liebe, Fluss und Einklang kommen aus uns. Genau wie Hass, Widerstand und Missklang. Was uns an vermeintlichen Schwierigkeiten scheinbar entgegenkommt, stammt in Wahrheit aus uns selbst. Ob wir glücklich sind oder krank, wer oder was wir sind und sein werden, das alles hängt ganz allein von uns selbst ab. Es ist ein wirklich faszinierender Gedanke. © 2000 Hubert Hirsch - Poetische Tagträume |
Gesehen werden Der Verstehende wird oft nicht verstanden. Der Sehende nicht gesehen. Der Fühlende nicht gefühlt. So wie der, der sich selbst genügt, oft als ungenügend angesehen wird, weil er sich nicht beteiligt an der Jagd nach Äußerlichkeiten, mit der sich so viele über ihre mangelnde Selbstannahme hinwegzuschwindeln versuchen. © 2000 Hubert Hirsch - Poetische Tagträume |
Vom Heimkommen Beim Heimkommen bringt man immer etwas mit von der Welt da draußen - den Streit der Nachbarn, die Probleme von Kollegen, die Sorgen einer Freundin, die Hitze des Alltags, die rastlose Suche der Gedankenlosen, die junge Liebe von guten Bekannten, das vertraute Lächeln eines fremden Kindes im Bus, den offenen Blick eines Passanten ... Teile davon streifen wir an der Fußmatte vor der Tür ab. Aber etwas bleibt an uns haften, nehmen wir mit ins Heim. Am deutlichsten erleben wir diese Tatsache, wenn wir sie am anderen beobachten, der gerade heimkommt, während wir völlig in uns gekehrt sind. © 2000 Hubert Hirsch - Poetische Tagträume |
Ein Schwingen der Seele Es ist ein wortloses Verstehen, ein Einfühlen. Die Umarmung einschmiegsam. In wenigen Sätzen wird Unaussprechliches, Unbeschreibliches vermittelt. Ohne viele Fragen ist alles klar und wahr. Das Gefühl geht auf einer anderen Ebene über als der Versuch es zu erklären. Was selbst tausend Worte nicht annähernd genau wiedergeben können, gelingt dem Gleichklang. Ein Blick, eine Geste, ein Schwingen der Seele, ein Schlag der Herzen lässt einander die komplexesten Feinheiten eindeutig erkennen. Wenn wir mit dem Herzen sehen, gibt es keine Missverständnisse, nur die Wahrnehmung der Vielschichtigkeit des Lebens, der Liebe selbst. © 2000 Hubert Hirsch - Poetische Tagträume |
Der offene Blick Es gibt Menschen mit dem offenen Blick. Bei der Begegnung mit ihnen erlebt man auch im flüchtigen Vorbeigehen eine Vertrautheit und Wärme, wie man sie oft nicht einmal bei guten Freunden verspürt. © 2000 Hubert Hirsch - Poetische Tagträume |
Die Lebenslüge Das ist die große Lebenslüge. Der Mann erzählt der Frau aus der jahrhundertealten Erobererrolle heraus das, was sie gerne hören möchte. Und sie, weil sie so gerne glauben will, was er sagt, hört nicht mit dem Herzen, sondern mit den Ohren. Es ist wieder und wieder dieselbe alte Geschichte. Sie lässt sich in seine Worte fallen, die sie nicht auffangen werden, hinter denen ja nicht viel steckt. So werden Momente trügerischen Glücks für tiefe Beziehungen gehalten; Beziehungen, die von vornherein zum Scheitern verurteilt sind. Und an den wahren Begegnungen, die das Leben für uns vorgesehen hat, gehen wir vielfach vorbei, weil das Herz dafür nicht offen steht. Einfach keine Zeit hat offen zu sein. Es ist ja mit Eitelkeiten betäubt worden. © 2000 Hubert Hirsch - Poetische Tagträume |
Vom Verstehen Es ist ja niemals das Verzeihen, das die Erlösung bringt. Das Verzeihen ist eine Handlung im Außen. Das wahre Loslassen der Verbindung, die der Quälende mit dem Gequälten eingegangen ist, kommt für den Täter erst mit dem Eingeständnis und für das Opfer mit dem Verstehen. © 2000 Hubert Hirsch - Poetische Tagträume |
Gebrauchter Wagen Gegenstände trugen für ihn die Aura dessen, der sie gebraucht hatte. Abhängig davon, wie er denjenigen spürte, waren sie daher entweder geweiht oder besudelt. Es war ihm unmöglich, einen gebrauchten Wagen zu fahren, der von jemand beseelt war, den er nicht gut kannte und dessen Schwingungen mit den seinen nicht harmonierten. Für manche ist das Auto ein zweites Wohnzimmer geworden, verbringen sie darin doch annähernd so viel oder noch mehr Zeit. Dementsprechend setzt sich alles, was der Mensch fühlt, was er tut, was er denkt, was er ist, in seinen Gebrauchsgegenständen an. Auch ein Auto hat eine Seele; es ist beseelt von dem, der darin gelacht und geweint hat. In einem Auto wurde geliebt und gestritten, es wurde sorglos und achtsam miteinander umgegangen. Darin wurde geschwitzt, Körperflüssigkeit wurde ausgetauscht. Es trägt noch den Duft vom Leben, das in ihm stattfand, den Geruch von Rauch, den jemand tief in seine Lungen gesaugt hatte. Und deshalb wollte er sich nicht so etwas Intimes wie den gebrauchten Wagen eines anderen zumuten. © 2000 Hubert Hirsch - Poetische Tagträume |
Von der Wahrheit Die großen Wahrheiten wollen wir doch nur bei den anderen erkennen. Uns selbst gestehen wir sie nicht zu. Wir hängen unseren kleinen Notlügen ein goldenes Mäntlein aus Ausreden um, biegen uns die Wahrheit vor uns selbst zurecht und schwindeln uns so am echten Leben vorbei. © 2000 Hubert Hirsch - Poetische Tagträume |
Von der Vereinigung Wer sich ganz auf die Vereinigung in Körper, Geist und Seele einlässt, gibt dabei den Widerstand gegen das Leben auf. In der Vereinigung lernen wir, uns auf das Leben einzulassen. © 2000 Hubert Hirsch - Poetische Tagträume |
Selbst-bewusst Was für ein schönes Wort: Selbstbewusstsein! Und wie oft wird es in der Absicht missbraucht, einem durchschlagskräftigen Auftritt seine offensichtliche Rücksichtslosigkeit zu nehmen? Wer sich seiner selbst bewusst wird, findet zur Wahrhaftigkeit und hat es nicht mehr nötig, sich durchzuschlagen. © 2003 Hubert Hirsch - Poetische Tagträume |
Im Recht des Stärkeren nimmt das Unrecht seinen Anfang. |
© Hubert Hirsch - Poetische Tagträume
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