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2010 - August Tirol Bayern

Reisen > 2010

Noch einmal fahren wir zu unserer Tochter und nehmen sie an ihren freien Tagen mit. In Hochfilzen übernachten wir am WoMo-Stellplatz (€ 7,-- + 1,50/pro Person) und marschieren bei Regen zum TüPl bzw. Biathlonstadion. Die Entsorgung ist nicht leicht zu finden, sie befindet sich unterhalb des Parkplatzes beim Schulhaus, den Schotterweg hinunter. Man sieht vom Parkplatz eine kleine Tafel und findet dann ein Abflussrohr mit Deckel.

Das Wetter bessert sich und so fahren wir weiter über Saalfelden und Lofer zum StPl Bad Reichenhall. Vom StPl erreichen wir in ca. 20 min. den Kurpark mit dem Gradierwerk und die Fußgängerzone und speisen vorzüglich bei Nordsee. Am nächsten Tag besuchen wir zuerst Ruhpolding und dann die Winkelmoosalm - die Heimat von Rosi Mittermaier und Dreiländereck Salzburg-Tirol-Bayern - die über eine steile aber gut fahrbare Mautstraße € 6,-- vom Seegatterl erreichbar ist. Der Parkraum für Mobile ist zwar begrenzt, die PKW-Flächen zu kurz und die Bus-Flächen sehr abschüssig. Wir finden aber einen ebenen Platz und machen eine schöne Nordic-Walking-Runde über die Grenze nach Salzburg.

Dann verbringen wir eine weitere ruhige Nacht in Bayrischzell, wo schon an den Leitungen für den offiziellen Stellplatz gearbeitet wird. Da Astrid noch einige Tage arbeiten muss, wollen wir, nach einem Zwischenstopp in Rattenberg noch einmal ins Risstal, wo wir 2x am P10 übernachten und zwischendurch eine schöne Wanderung vom P4 zum Kleinen Ahornboden machen, Gehzeit ca. 5h und 15,5 km.

Da das Wetter im Norden schlecht bleibt fahren wir ins südliche Zillertal und auf der Mautstraße € 10,-- hinauf zum Schlegeisspeicher. Es gibt 2 Einbahnstücke mit Ampelregelung (am Anfang ein 3km langer Tunnel u. die ersten 3,5km der Mautstrecke mit 4 kürzeren Tunneln) und nach Ginzling noch eine nicht einsehbare Engstelle. Oben wandern wir den Zamser Grund hinein bis zum Wasserfall und übernachten bei Regen am Parkplatz.

Leider gibt es am nächsten Tag die erste Staumauerführung erst gegen Mittag und so fahren wir bevor der starke Verkehr kommt hinunter ins Tal. Als Ersatz besuchen wir das kostenlose Infocenter in Mayrhofen und machen dann noch einen Abstecher ins Alpbachtal und nach Mariastein.

Am Abend holen wir Astrid, sie hat ihr Praktikum beendet und fahren noch bis Saalfelden, wo wir am Parkplatz in der Anton-Wallner-Straße übernachten. Als Abschluss unsere Fahrten in den Westen wollen wir noch in den Süden nach Kärnten. Bei wechselnden Sichtverhältnissen fahren wir über die Großglockner Hochalpenstraße, wandern im Nebel vom Parkplatz Fuschertörl hinauf auf die Edelweißspitze und füttern auf der Franz-Josefs-Höhe die Murmeltiere.

Am Nachmittag erreicht uns dann ein Anruf von Roland, dass es unserer Aika sehr schlecht geht, so brechen wir unsere Reise ab und fahren gleich nach Hause. Leider müssen wir unsere 11-jährige, bereits blinde Schäferhündin, treue Begleiterin und Wächterin auf vielen Reisen, am nächsten Tag einschläfern lassen.

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