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Im
Jahre 1862 fanden sich in Fohnsdorf neun musikkundige Bergleute zusammen und
gründeten zur musikalischen Umrahmung ihrer Bergmannsfeste die "k.u.k.
Bergmusik Fohnsdorf".
Mit
der Österreichischen Alpine Montan-Gesellschaft, die den Bergbau 1881
erwarb, erhielt die Bergmusik einen verständnisvollen Förderer. Zu den
Blechbläsern kamen nun Flötisten und Klarinettisten hinzu, später enstand
durch die Aufnahme von Streichern ein kleines symphonisches Orchester, das
weit über die Gemeindegrenzen hinaus musikalische Erfolge feierte.
Die
beiden Weltkriege rissen schmerzliche Lücken in die Reihen der Musiker, doch
konnte der Weiterbestand der Bergkapelle gesichert werden.
Nach der Schließung des Bergbaues wurde im Jahre 1980 dank umsichtiger
Funktionäre mit Hilfe der Gemeinde sowie großer Firmen, vor allem aber der
Fohnsdorfer Bevölkerung, aus der Werkskapelle ein Musikverein geschaffen.
Zur
Zeit wirken im Musikverein Bergkapelle Fohnsdorf unter Kapellmeister Mag.
Walter Markus und Obmann Mag. Michael Duschek 61 aktive Musiker, davon 18
Musikerinnen. Besonderer Wert wird auf Jugendarbeit gelegt, das zeigen 19
Jungmusiker.
Im Verlaufe ihrer 140-jährigen Geschichte hat die Bergkapelle viele
erfolgreiche Konzerte im In- und Ausland, so in Deutschland, Holland,
Italien, Ungarn und im ehemaligen Yugoslawien gegeben.
Bei
zahlreichen Konzert- und Marschwertungen konnten die Musiker in der Kunst-
und Oberstufe ausgezeichnete Erfolge erreichen und wurde dafür 1998 mit dem
"Steirischen Panther" und der "Robert-Stolz Medaille" geehrt.
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